Erdklima in höchster Gefahr – 2016 wird wärmstes Jahr

Bereits hier in Deutschland haben wir in diesem Jahr einige schöne sommerliche Tage erlebt, und es sollen noch viele weitere folgen. Was für uns vielleicht sehr gut klingt, bedeutet aber in anderen Teilen der Welt eine weitere Katastrophe. Seit der Erfassung der globalen Wetterdaten spricht man jetzt schon davon, dass das Jahr 2016 wohl das wärmste Jahr werden wird.

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Erste Auswirkungen sind bereits spürbar, so hat Indien die größte Dürre aller Zeiten und wird dieses Jahr auf internationale Hilfe angewiesen sein. Das Trinkwasser ist knapp, erste Böden sind bereits komplett ausgetrocknet.

Auch an anderen Orten wird bereits Alarm geschlagen, Skandinavien, die Halbinsel am Golfstrom (ein neuralgischer Punkt des Weltklimas), misst auch bereits höhere Temperaturen als sonst. Auch die Skandinavier gehen davon aus, den wohl wärmsten Sommer in diesem Jahr erleben zu werden.

Obwohl es immer noch Aluhutträger gibt, die nicht dran glauben, sind die Zeichen eines Klimawandels deutlich ersichtlich. Im Indischen Ozean sind in einem Zeitraum eines Jahres mehrere Hundert Kleinstinseln im Meer versunken. Der Nordpol wird in diesem Sommer wieder keinen Eispanzer haben. Die Wüsten der Erde breiten sich unaufhörlich aus.

Worauf warten die Menschen jetzt noch? Glauben sie noch immer, es ist 5 vor 12? Die Zeit ist nun abgelaufen, der bereits jetzt ersichtliche Klimawandel ist nun nicht mehr rückgängig machbar. Und das ist nur der Anfang, in den nächsten Jahren wird sich das Klima noch schneller und dramatischer verändern als in den letzten Jahren. Bereits 2020 könnte es schon zu spät sein etwas zu ändern. Wir haben keine Zeit mehr, um darüber zu diskutieren, handeln wir nicht jetzt sofort, bringen wir unseren Planeten arg in Gefahr.

Tick, Tack – Die Zeit ist um!

Wer es vielleicht noch nicht erfahren hat, die Demo von Umweltaktivisten an der „Schwarzen Pumpe“ in der letzten Woche wurde hauptsächlich von schwedischen Aktivisten begleitet, denn es ging ja um Vattenfall. Müssen die Schweden jetzt auch unsere Kämpfe ausfechten? Aber wenn es dem Deutschen nicht mehr interessiert, wie viel Glyphosat im Bier ist, Globalisierung eine Gefahr für deutsche Traditionsunternehmen ist – wo bleiben dann die deutschen Werte?

Umweltschutz, Ausbau alternativer Energien etc. – da ist Deutschland wieder zum Entwicklungsland geworden.

Quelle: svt.se

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