Chemnitz: Teil der Lösung oder Teil des Problems?

Die Berichterstattung der Medien über die Vorkommnisse in Chemnitz reißen nicht ab. Mehr und mehr kristallisiert sich eine gewisse Ohnmacht in Chemnitz heraus, eine Ohnmacht der dortigen Stadtverwaltung die scheinbar nicht Herr der Lage ist. Stein des Anstoßes ist die Trauerfeier um den verstorbenen Neonazi Haller im FC Chemnitz Stadion. Es wird von Erpressung, von Bedrohung gesprochen die aus der rechten Szene dem Verein und der Stadt zugetragen wurde.

Und ganz nebenbei tauchen weitere Skandale auf, so soll Haller bekannter Neonazi jahrelang den Sicherheitsdienst – mit seiner eigenen Firma – des Chemnitzer FC durchgeführt haben. Da Haller zu dieser Zeit schon ein jahrelanger bekannter Neonazi war hätte es zu diesem Vertrag nicht kommen dürfen. Ob es zu dieser Zeit schon Drohungen gegen den Chemnitzer FC gab ist noch nicht bekannt.

Unterdes hat die Stadtführung Morddrohungen erhalten und dem Chemnitzer FC wurde mit gewalttätigen Randalen im Stadion gedroht. Wird da jetzt eine Stadt von Landes- und Bundesregierung alleingelassen?  Ich will es nicht hoffen.

Die deutsche Regierung könnte an Chemnitz scheitern aber sie stellt aber auch eine Chance da, wird Chemnitz Teil des Problems oder Teil der Lösung?  Frau Merkel bitte entscheiden Sie selbst. Schließlich stehen in Sachsen Wahlen an, im Herbst mit den Landtagswahlen. Und wie brenzlig die Situation werden könnte, werden wir bereits im Mai zu die Kommunalwahlen die parallel zu den Europawahlen laufen sehen. Frau Merkel das ist ihre letzte Chance ansonsten stehen wir im Herbst einer AFD geführten Landtags Regierung in Sachsen gegenüber.

Chemnitz kann aber auch eine Chance darstellen, würde die Regierung jetzt die richtigen Zeichen setzen und den Bürgern unter die Arme greifen würden sie sich womöglich von den rechten Gruppierungen lösen. Dann könnten die Chemnitzer Bürger selbstbestimmt ihre freiheitlichen Ziele verfolgen ohne Beeinflussung von Rechts. Dies wiederum wäre dann das beste Zeichen für die gesamte Republik dass es einen politischen Weg ohne Protest geben kann. Frau Merkel sind sie dafür bereit?

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